Zentraler Bürgerdialog in Stuttgart

Ins Gespräch kommen

Zentraler Bürgerdialog in Stuttgart

  • EU-Kommissar Günther Oettinger (2.v.r.) und Staatsrätin Gisela Erler (r.) im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern (Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg/Jan Georg Plavec)

    Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg/Jan Georg Plavec

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Mitte Oktober trafen sich beim Zentralen Bürgerdialog in Stuttgart noch einmal Bürgerinnen und Bürger, die an einem der vier Bürgerdialoge im Land teilgenommen haben, um verschiedene Themenfelder vertiefend zu besprechen und ihre Empfehlungen für das Europa-Leitbild des Landes zu entwickeln.

Am Samstag, den 13. Oktober 2018, kamen viele der für die Regionaldialoge zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger in Stuttgart im Neuen Schloss zusammen, um im Rahmen des Europadialogs des Landes Baden-Württemberg ihre Empfehlungen für das Europa-Leitbild des Landes zu entwickeln.

Eingeladen hatte die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident und heutige Kommissar für Haushalt und Personal bei der Europäischen Kommission, Günther Oettinger, hielt zu Beginn der Veranstaltung eine Rede zur Europäischen Union (EU) und ihrer Zukunft. Joachim Menze, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München und somit auch für Baden-Württemberg zuständig, kommentierte im Laufe des Bürgerdialogs die von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Vorschläge zusammen mit Frau Erler.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerdialogs in Stuttgart haben sich intensiv zu den verschiedensten Themen der EU und Europas eingebracht, die ihnen wichtig sind. Insgesamt wurde Europa eher als eine Lösung als ein Problem gesehen, was sich in den Thesen und vielen konkreten Ideen widerspiegelt, die die Bürgerinnen und Bürger ausgearbeitet haben. Das Credo sind mehr Austausch und Zusammenarbeit in Europa, während aber auch der Wunsch nach Durchsetzbarkeit von EU-weiten Regelungen sowie dem Ausschöpfen des Gestaltungsrahmens der EU deutlich wurde.