4. Bürgerdialog in Tuttlingen

Ins Gespräch kommen

Die Bürgerdialoge

Ende Juni fand in Tuttlingen der vierte Bürgerdialog im Rahmen des Europadialogs der Landesregierung statt. Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger sahen in Europe eher die Lösung als das Problem. Sie wünschten sich aber auch mehr Regionalität und weniger Regulierung.

Am 30. Juni 2018 trafen sich zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Tuttlingen in der Stadthalle, um im Rahmen des Europadialogs des Landes Baden-Württemberg ihre Meinungen zu Europa einzubringen. Sie diskutierten miteinander, um Ideen für die zukünftige Gestaltung der Europäischen Union (EU) aus baden-württembergischer Sicht zu entwickeln.

Für den Bürgerdialog haben die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler, Europaminister Guido Wolf und der Tuttlinger Oberbürgermeister Michael Beck insgesamt 1.000 Bürgerinnen und Bürger nach einem Zufallsprinzip eingeladen. Dabei orientiert sich die Zufallsauswahl möglichst eng am Querschnitt der Bevölkerung hinsichtlich der Variablen Alter, Herkunft und Geschlecht. Die IFOK GmbH leitet und moderierte den Dialog.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerdialogs in Tuttlingen haben sich intensiv zu den verschiedensten Themen der EU und Europas eingebracht, die ihnen wichtig sind. Insgesamt sahen sie in Europa meistens eher eine Lösung als ein Problem. Das spiegelt sich auch in den vielen konkreten Ideen wider, die die Bürgerinnen und Bürger ausarbeiteten. Das Credo sind mehr Kommunikation, Austausch, Dialog und Zusammenarbeit in Europa. Sie äußerten aber auch den Wunsch nach regionaler Vielfalt und weniger Regulierung und Vereinheitlichung durch die EU.